Mystische Quellen – Heilige Gewässer

Geschrieben von 
25/06/2016
Wasserwesen


Orte der Kraft sind Orte der Erkenntnisse

An Orten der Kraft ist der Schleier zwischen Himmel und Erde dünner. Manchmal so dünn, dass dich die Seele eines Ortes tief im Herzen berührt, dir eine neue Perspektive gibt und dein Lebens eine entscheidende Wende erfahren kann. 
Wir betrachten es als unermesslichen Segen, dass es solch spezielle Orte auf dieser wunderschönen Erde gibt. Das hat uns so sehr fasziniert, dass wir immer wieder neue Orte erforschen. Kein Wunder, schliesslich haben Oda und ich uns auf einer Kraftortreise kennen gelernt.


Kraftortreise vom 18. / 19. Juni 2016

Seit über 4 Wochen sitzt über der Schweiz ein Tiefdruckgebiet fest – so, dass die grau-nassen Schleier hin und wieder auch die Seele bewölken. Welch treffende Synchronizität: ein Kraftort-Wochenende zum Thema „Mystische Quellen – Heilige Gewässer“. Der Ursprung unserer Bäche und Flüsse wird uns bestimmt auch die Möglichkeit geben, den Regen zu integrieren.

Wir: eine kleine Gruppe von 6 offenen Suchern.


Los geht’s!

01 Startbild

Wir treffen uns in unserem Seminarzentrum in Meggen und sammeln erst einmal die Themen. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit – und die Offenheit, dass diese sich weiter bewegen darf. Kraftorte können durch einen Wechsel der Ebene einen wesentlichen Anstoss für eine Lösung geben. Ganz nach dem Zitat von Einsten: „Ein Problem wird nie auf der Ebene gelöst, auf der es entstanden ist.“


02 Lauterbrunnen Tal

Das erste Ziel ist das Lauterbrunnen-Tal im Berner Oberland, ein Tal mit 72 Wasserfällen. Uns interessieren davon die Trümmelbachfälle.


03 Trümmelbachfälle

Hier trifft Wasser auf Fels – das Weiche auf das Harte. Wir stehen staunend vor dieser Inszenierung der Elemente. Der Trümmelbach wird durch die Gletscher des Jungfrau- und Eiger-Massivs gespiesen. Wasser, das vielleicht tausende von Jahren erstarrt im Eis gewartet hat und sich nun entfesselt immer tiefer in den Berg hinein frisst. Welche Kraft, welche Dynamik!

Wir nehmen Teil an diesem laut tosenden Naturschauspiel. Jeder von uns hat ein Frequenzwasser von 8588 Hertz, das Oda im Vorfeld mithife eines Programms erzeugt hat. Ausgang waren die Wünsche und Segnungen von 18 Menschen als Beitrag für eine Welt im Wandel. Alle diese Wünsche haben die Frequenz von 8588 Hz ergeben. Jeder Tropfen ein Impuls, der sich im Strömen von Bächen und Flüssen bis in den Ozean ergiesst. Und von dort in die Wolken emporschwebt, um wieder zur Erde zu fallen.

Wasser ist das wohl grösste Mysterium: in jedem Tropfen ist alles vorhanden. Jeder Tropfen ist mit allem verbunden. Wie wunderbar, unsere Gabe mit unseren Herzen zu begleiten. Ja, es ist das Weiche, das das Harte überwindet.


05 Linkswirbel Trümmelbach

Ein erstaunliches Gefühl: in einem Raum zu stehen, der vom Wasser erschaffen worden ist. Ein Ort, an dem vor tausenden von Jahren nur fester Fels war. Ich bin fasziniert von den Strömungen und entdecke, dass sich das Wasser linksdrehend in die Tiefe schraubt. Immer wieder linksdrehend. Ich entdecke dieselbe Dynamik aussen beim Tiefdruckgebiet und innen in Krisenzeiten: ein linksrum nach unten Schrauben. Wasser erzeugt dabei einen erstaunlichen Sog, der uns fast mitreisst.

Dann entdecke ich in den rund ausgehölten Becken den Umkehrpunkt und meditiere darüber. Das Wasser spricht zu meiner Seele: Loslassen, Hingabe, Einverstandensein führt automatisch zu diesem Umkehrpunkt in den Hochdruckwirbel und in das Aufsteigen. Ich stehe mit nassen Augen vor einem Wasserfall und bin einfach nur noch dankbar.


06 Regenbogen Buddha

Dann zeigt sich dieser Regenbogen in voller Pracht. 

Das Sehen verändert sich und überall erscheinen Gesichter. Erst sind sie stumm und warten auf unsere Stille, in welcher sie Antworten auf die tief brennenden Fragen geben. Welch berührendes Erlebnis. Für alle.


07 Wasserwächter Trümmelbach

Ein Hüter des Ortes mit seinem kleineren ‚Nachfolger‘ machen deutlich: das Leben ist fraktal aufgebaut – vom Grossen ins Kleine und umgekehrt. Dein Beitrag mag noch so klein erscheinen, er bewegt die ganze Welt!


08 Beobachtender Fels

Der singende Fels.


09 Fels weggewaschen

Die Spur des Wassers im Berg. Durch das Schleifen des Wassers hat sich ein Teil des Berges auf den Weg zum Ozean gemacht. Er schenkt dem Ozean die Mineralien, die in seinen Muscheln Perlen entstehen lässt. Alles ist miteinander verbunden. Obwohl das Wasser laut tost, entsteht in uns eine weitende Stille. Ich sehe die Analogie zu mener Beziehung mit Oda: ich der Steinbock, der von ihrem Doppel-Krebs-Wasser geschliffen wird. Auch wenn es hin und wieder schmerzt, es entstehen wunderbar schöne Formen und es öffnet sich mir die Verbindung zum Ozean. Ein tiefer Friede entsteht in mir: alles ist gut.


10 Platzwächter Gemse

Erstaunliche Begegnung: beim Abstieg ins Tal habe ich einen längeren Augenkontakt mit diesem jungen Steinbock. Er lässt sich sogar bereitwillig fotografieren und springt erst weg, als er die Stimmen anderer Menschen hört. Auch er bestätigt mir: Ja, alles ist gut!

Austausch

Jeder erlebt auf seine Art seine ganz eigene Geschichte. Die Seele des Ortes spricht jede Sprache – sie muss in der Stille nur gelauscht werden. Wie anregend der Austausch in der Gruppe immer wieder ist. Und die Freude, diesen Weg gemeinsam gehen zu können! Da entstehen dann auch Legenden wie diese:
Auf der Suche nach einer Ziege fiel ein Bergbauer in die Trümmelbachfälle und wurde durch die engen Felskurven gespült. Wie durch ein Wunder überlebte er und wurde unten von zwei Freunden aus dem Bach gezogen. Ganz benommen von diesem wilden Ritt durch das Wasser soll er gesagt haben: „Oh, mir ist ganz „trümmlig“! Seit diesem Tag sagt man im Berner Oberland „trümmlig“, wenn jemandem schwindlig ist.


11 Trümmelbach

Jedes noch so wilde Wasser kommt einmal zur Ruhe. So ist das Leben. Wenn es im Ozean angekommen ist und sich der Wärme der Sonne öffnet, steigt es lautlos und sanft in den Himmel hinauf. Es erhöht damit seine Frequenz und läutert sich.

Weiter zu den Simmenfällen

14 Begeisternde Simme

Wir verbringen die Nacht am Fusse der Simmenfälle im Hotel Simmenfälle. In der Morgenrunde setzen wir alle unseren inneren Fokus für den Tag. Als äusseres Ziel haben wir uns die Simmenquelle ‚Siebenbrunnen‘ gesetzt. Das Wetter könnte nasser nicht sein. Getragen von der Energie der Gruppe sind wir alle in guter Stimmung und treten in den Regen.


17 Nass und glücklich

Das Wetter passt exakt zum I Ging, das Oda am Morgen gezogen hat: ‚Das Abründige‘, Wasser über Wasser. Es führt in die Hellsicht, wenn man dem Weg des Herzens folgt.


15 Das Auge des Wassers

Beim Aufstieg beginnt der Ort wieder mit allen zu sprechen: Symbole tauchen auf, wie hier dieses Auge. Ein Blick, der in die eigene innere Leere führt. Und gleichzeitig in die Unendlichkeit.


16 Fels und Wasser

Der Fels hat die Bewegung des Wassers übernommen und hört diesem aufmerksam zu. 


18 Der Tropfen zum Ozean

Auch hier bekommt das Wasser der Simme die Frequenz von 8588 Hertz. Geomantische Homöopathie.


20 Velosäge

Nach dem Aufstieg wärmt etwas Sport auf: Ralf auf dem Holzsäge-Velo.


19 Aufwärmen

Auch im Berggasthaus Siebenbrunnen kann man sich aufwärmen und stärken.

Siebenbrunnen

21 Männlich und Weiblich

Die Simmenquelle fächert sich auf erstaunlicher Breite aus. Ursprünglich sollen es 7 Austrittspunkte gewesen sein – Symbol für das Göttliche, für die Ganzheit. An diesem Ort vereint sich das weibliche, nach unten weisende Wasser-Dreieck mit dem männlichen, noch oben weisenden Berg-Dreieck. Ein starker Ort!


22 Der Altar

Jeder von uns sucht seinen Ort, um sich mit der Quellgöttin zu verbinden. Man beginnt zu verstehen, dass unsere Ur-Ahnen diesen Ort als helig verehrt haben – spürbar ist es noch heute. Statt in Kirchen und Kathedralen haben sie bei Quellen und Kraftplätzen die Verbindung mit dem Höheren aufgenommen. Den eigenen Altar aufzubauen hilft, das Heilig-Heilende dieses Ortes zu erfahren. 

Oda hat hier einen riesigen Torus wahrgenommmen, die Urform aller Schöpfung. Er erzeugt ein so starkes Feld, dass er sich weit über die Landschaft ausbreitet. Ich gebe in dieses Feld das Bild der Gemeinschaft ein, in der jeder seinen Beitrag erkennt und mit andern teilt, damit etwas Grösseres entstehen kann. Vom Ich zum Wir. 


24 Perle

Alle haben wir unsere Gaben für die Quellgöttin. Fabienne bringt dem Ort eine Perle dar, die damit den Kreis vom Ozean zurück zur Quelle schliesst. Anfang und Ende verbinden sich.


26 Zwergenplatz

Ich verankere die 3 Farben der Göttin: einen roten Kupferreif beim Zusammenfluss der breit gefächerten Quelle. Ein weisses Stück Holz von einem irischen Feenbaum, das die Simme hinunter zum Meer schwimmt. Und diese schwarze Flötenskulptur aus Peru, die ich bei einem Zwergenplatz lasse. Es ist ein schönes Gefühl, etwas aus freiem Herzen geben zu dürfen.


25 Feenplatz

Neben der Simmenquelle liegt der stärkste Kraftort: lautlos strömt dort Wasser aus zwei Öffnungen im Berg und fliesst in einem ruhigen Bach durch eine Auwiese. Die Energie ist so rein und sanft, dass sich eine kleine Tanne respektvoll verbeugt.


27 Verankerung

Bevor wir den Platz wieder verlassen, machen wir ein gemeinsames Ritual. Jeder laut ausgesprochene Segen wird vom Ort dankbar aufgenommen. Einen kurzen Moment öffnet sich sogar ein kleines Loch in der Wolkendecke und lässt die Sonne erahnen. Es erfüllt uns mit einer tiefen Freude.


28 Goldnugget

Wie als Bestätigung leuchtet beim Abstieg ein Fels golden in der Simme. Berührend schön!

29 Pause beim Abstieg

Kraftorte können viel auslösen. Allein diese 2 Tage würden Bücher füllen, wenn wir alles erzählen könnten. Darauf kommt es allerdings nicht an, denn man muss es selbst erleben!


31 Abschlusskreis

An derselben Stelle, bei der wir am Morgen die Reise begonnen haben, schliessen wir sie auch wieder ab. So wie wir uns im Kreis für die Abschluss-Meditation verbinden, sieht Oda eine Heerschar von Wesen Höherer Dimensionen, die aus dem dunklen Raum entgegen blicken und freudig klatschen. Es ist vollbracht – der Ozean hat sich in den Tropfen ergossen!


32 Sprung ins Neue

Tiefe Freude und Dankbarkeit!


 

4 Antworten

  1. Esther Lanz sagt:

    Lieber Dominik, liebe ALLE
    Wauuu… wie tiefgründig Du Deinen Beitrag am hl. Quellen-und Gewässer Wochenende, jetzt auch noch für alle erlebbar und spürbar, mit deinem Bild-Textbuch dargestellt hast. Grossartig! Herzlichen Dank!
    Für mich war es ein wunderbares Erlebnis mit Hingabe und Liebe zu unserer geliebten Mutter Erde und allem Leben. Mit offenen Herzen, vollem Vertrauen und im WIR-Bewusstsein, durften wir bewirken was unsere geliebten Helfer uns zugetragen haben.
    Tiefe Dankbarkeit, und überstömende Energie ist immer noch da, wärmt und stärkt mich, wann immer ich in die Energie dieser zwei so erfüllenden Tage gehe.
    Danke danke danke meine Lieben ALLE! Herzlichst Esther

  2. Meine Lieben
    Da habt ihr ein herrliches Wochenende verbracht und begriffen – WASSER VERBINDET ALLES UND ALLE! – und eigentlich erfahre ich im Wasser nur positive und schöne Dinge. Also machten wir auf diesem Weg weiter, um die Kraft des Universums auf unsere Welt zu streuen; sie braucht es.
    herzlichst
    Danaé

    • „Der Tropfen ruft – und der Ozean antwortet.“ (Karl Gamper)
      Das ist das Schöne, das wir nur all zu oft vergessen. Also rufe deinen Ruf des Herzens – und die Liebe des Kosmos antwortet dir!
      Danke Danaé 🙂

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